Verfasst am: Do Jul 27, 2006 3:32 am Titel: Uranbelastung der Mineralwasserquellen ?ffentlich machen...
Hallo und guten Tag,
foodwatch hat den Prozess gegen Sachsen-Anhalt gewonnen! Das Gesundheitsministerium muss die Uranbelastung der Mineralwasserquellen des Landes ?ffentlich machen, kann aber noch Revision einlegen. Das Urteil ist ein gro?er Erfolg! Sowohl f?r foodwatch als auch f?r die Gesundheit und die Rechte der Verbraucher.
Wegweisend an diesem Beispielprozess ist die gerichtliche Best?tigung, dass gesundheitsrelevante Informationen Vorrang haben vor Betriebsgeheimnissen.
Mineralwasser ist ein hervorragender Durstl?scher in diesen hei?en Sommertagen. Die Verbraucher und vor allem kleine Kinder sollten nicht unn?tig mit einem Schwermetall belastet werden. foodwatch fordert eine klare Kennzeichnung und die Einf?hrung eines gesetzlichen Grenzwertes.
Aktuelle Testergebnisse, konkrete Kennzeichnungsvorschl?ge und einen Hintergrund-Report (frei zum Herunterladen) finden Sie im Internet unter:
Verfasst am: Fr Sep 08, 2006 3:39 am Titel: foodwatch hat Prozess endg?ltig gewonnen...
Hallo und guten Tag,
foodwatch hat den Prozess um die Herausgabe von Informationen ?ber uranbelastetes Mineralwasser endg?ltig gewonnen!
Das Gesundheitsministerium von Sachsen-Anhalt hatte sich geweigert, Fragen zur Uranbelastung von Mineralwasser zu beantworten. Ein Rechercheur von foodwatch hatte daraufhin auf Herausgabe der Informationen geklagt ? und am 19.07.2006 vom Magdeburger Verwaltungsgericht Recht bekommen. Das Gericht r?umte dem Gesundheitsministerium bis zum 04.09.2006 aber die M?glichkeit ein, Berufung einzulegen. Diese Frist lie? das Gesundheitsministerium ungenutzt verstreichen.
Nun ist die Beh?rde in der Pflicht. Ein von foodwatch beauftragter Anwalt hat das Gesundheitsministerium am 05.09.2006 schriftlich dazu aufgefordert, die Informationen ?ber die Uranbelastung innerhalb von 14 Tagen herauszugeben.
Zwischenzeitlich hat foodwatch bundesweit 124 Abf?ller und Vertreiber von Mineralwasser gefragt, wie viel Uran das von ihnen angebotene Wasser enth?lt. Ganze acht Firmen haben bisher geantwortet. Nur der Anbieter des uranbelasteten Lidl-Mineralwassers "Saskia Quelle Naturis" (ohne Kohlens?ure), Verlierer des foodwatch-Tests, antwortete ausf?hrlich. Der Hersteller unterst?tzt die Forderung von foodwatch nach Einf?hrung eines Urangrenzwertes f?r Mineralwasser, das als "Geeignet f?r die Zubereitung von S?uglingsnahrung" ausgewiesen wird. Die Industrie akzeptiert also die Forderungen von foodwatch. Nun sind die Politiker gefragt. Sie m?ssen die Grenzwerte gesetzlich festlegen, denn freiwillig schreibt kein Hersteller Uran auf sein Produkt. Die Korrespondenz und weitere Informationen finden Sie im Internet unter
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