Verfasst am: Mo Mai 29, 2006 10:49 pm Titel: Theaterportal Newsletter Juni/ Juli 2006
Theaterportal Newsletter Juni/ Juli 2006
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Liebe Freunde des Theaterportals,
Die Spielzeit 2005/2006 neigt sich dem Ende zu. Wir möchten Ihnen in unserem letzten Newsletter dieser Spielzeit einen kleinen Rückblick auf die Spielzeit 2005/06 zu zeigen und einen Ausblick geben auf die kommende Spielzeit. Zuvor jedoch - wie immer - eine Auswahl der bevorstehenden Premieren und Festivals.
Premieren
Im folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl von Premieren und Uraufführungen im Juni vor. Unsere komplette Premierenübersicht finden Sie auf unserer Homepage.
Kreuzgangspiele Feuchtwangen - Premiere am 21. Juni 2006
Amadeus - ein erbitterter, tödlich endenden Kampf zweier höchst ungleicher Männer: auf der einen Seite Wolfgang Amadeus Mozart, das Genie mit all seinen Gefährdungen und Fragwürdigkeiten, und auf der anderen Seite der Hofkapellmeister Antonio Salieri und die Tragik des vergeblich nach Höherem strebendenden Mittelmaßes.
Badisches Staatstheater Karlsruhe - Premiere am 22. Juni 2006
Ein Sommernachtstraum - Im Wald von Athen ist die Hölle los. Oberon, der König der Elfen, liegt mit seiner Frau Titania im Clinch. Oberon befiehlt seinem Diener Puck, Titania einen Zaubersaft in die Augen zu träufeln. Nun geraten aber auch gewöhnlich Sterbliche in den sommernächtlichen Wald und mitten hinein in die von Puck ausgeheckten Verwirrungen. Tauchen Sie ein in einen erotischen Traum im Zeichen der Nacht und der Liebe.
Staatstheater Braunschweig - Premiere am 22. Juni 2006
Dogville - Filme für die Bühne zu adaptieren ist nicht neu, "Dogville" den Theaterfilm von Lars von Trier auf die Bühne zu bringen liegt nahe und ist ein Wagnis. Der Fimemacher setzte die Geschichte mit minimalem Dekor um und setzte damit seine radikale Erkundung der großen ethisch-moralischen Fragen unserer Gesellschaft fort. Wie Max Frischs »Andorra« oder Friedrich Dürrenmatts »Der Besuch der alten Dame« ist »Dogville« eine Parabel auf faschistoide Grundtendenzen hinter der Kulisse der Wohlanständigkeit und dem verlogenen Ideal von Humanität und sozialer Gerechtigkeit.
Theater Heidelberg - Premiere am 25. Juni 2006
Till Eulenspiegel - Till hält der Welt seinen Spiegel vor. Der Gaukler reist von Stadt zu Stadt und verspottet Arme wie Reiche. Die Dumpfheit, Habgier und Engstirnigkeit der Menschen liefern den Stoff für seine berühmten Streiche.
Bayerische Staatsoper - Premiere am 28. Juni 2006
Moses und Aaron - Zwei Brüder. Zwei verschiedene Auffassungen von Gott. Für Moses ist er abstrakt wie das Wort. Für Aron ist er sichtbar, wie das Bild. Wem von den beiden wird das Volk nun glauben?
Hessisches Landestheater Marburg - Premiere am 1. Juli 2006
Der Name der Rose - Der Franziskanermönch William von Baskerville, ein ins Mittelalter versetzter Sherlock Holmes, kommt im Jahr 1327 in ein fiktives Benediktinerkloster Norditaliens. Wichtige Spuren führen in die Bibliothek. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor.
Chawwerusch Theater - Premiere am 20. Juli 2006
Platz für Methusalem! - Deutschland im Jahr 2030: Familie Neumann hat massive Probleme mit ihren Bonuspunkten, die für eine ausreichende Alters- und Gesundheitsversorgung erforderlich sind. Da Tochter Lena sich weigert schwanger zu werden, gibt es nur eine weitere Möglichkeit das enorm wichtige Punktekonto massiv aufzubessern: Im Rahmen des Förderplanes „Platz für Methusalem!“
Festivals im Sommer 2006
14. Störtebeker Festspiele - 24. Juni bis 9. September 2006
"In Henkers Hand" - Erleben Sie auf der einzigartigen Naturbühne Ralswiek die Abenteuer des legendären Seeräubers Klaus Störtebeker. Ein Theaterstück mit über 120 Mitwirkenden, 4 Schiffen, 30 Pferden, Spezialeffekten und vielem mehr.
56. Bad Hersfelder Festspiele - 10. Juni bis 6. August 2006
Die Bad Hersfelder Festspiele in der über 1000 Jahre alten Stiftsruine gehören zu den größten Freilicht-Festspielen im deutschen Sprachraum. Nach über 50 Jahren steht mit Elke Hesse erstmals eine Frau an der Spitze der Festspiele. Es erwarten Sie: FaustI, Die Dreigroschenoper, Der widerspenstigen Zähmung, Das Spiel von Liebe und Zufall, Die Bremer Stadtmusikanten
Festival Mitte Europa - 11. Juni bis 30. Juli 2006
Im 15. Jahrgang des grenzüberschreitenden, internationalen Festivals Mitte Europa · Neue Nachbarschaften · Dialog der Kulturen ist das Motto „Ihr Freunde, kommt alle zum Feste!“ thematischer Leitfaden.
Münchner Opern-Festspiele - 24. Juni bis 31. Juli 2006
Auszug aus dem Programm: Falstaff (Giuseppe Verdi), Tristan und Isolde, Orphée et Eurydice (von Christoph Willibald Gluck), Königskinder (Engelbert Humperdinck), Die Entführung aus dem Serail ( Wolfgang Amadeus Mozart), Der fliegende Holländer (Richard Wagner), Rigoletto (Giuseppe Verdi), Elektra (Richard Strauss), Tannhäuser (Richard Wagner), Parsifal (Richard Wagner), Die Meistersinger von Nürnberg (Richard Wagner)
Bayreuther Festspiele - 25. Juli bis 28. August 2006
Das wohl berühmteste Theater- und Musikfestival wurde von Richard Wagner ins Leben gerufen, heute leitet es in der 5. Generation Wolfgang Wagner. Seit 1876 zieht das Festspiel Zuschauer aus der ganzen Welt an.
12. Internationalen Straßentheaterfestival - 3. August bis 5. August 2006
Seit 1995 verwandeln Künstler die Straßen der Stadt Görlitz/Zgorzelec in ein Theater. Seit 2005 treffen sich junge Mimen aus Polen, Frankreich und Deutschland oder solche, die es werden wollen, zu einem Straßentheaterworkshop in Görlitz. Der erste stand, fast schon ein bisschen symbolisch, unter dem Thema Jacob Böhme, dem größten Theatersohn der Stadt.
Internationale Festivals
Urlaub und Theater? - Für alle die auch im Sommer nicht auf Theater verzichten wollen finden Sie internationale Festivals im Theaterportal Festivalkalender.
2.Juni bis 25. Juni 2006
Hollandfestival
Amsterdam, Holland
6. Juli bis 27. Juli 2006
Festival d‘Avignon
Avignon, Frankreich
24. Juli bis 28. August 2006
Salzburger Festspiele
Salzburg, Österreich
25.August bis 3. September 2006
Lys over Lolland (Licht über Lolland)
Sukkerfabrik Sakskobing, Dänemark
13. August bis 3. September 2006
Edinburgh International Festival
Edinburgh, England
17.August bis 3. September 2006
26.Züricher Theaterspektakel
Zürich, Schweiz
7. September bis 10. September 2006
La Fira de Teatre al Carrer de Tàrrega
Internationale Messe für darstellende Künste in Tàrrega, Katalonien/ Spanien. Plattform für aktuelle Theaterproduktionen.
Theater der Zeit feiert 60. Geburtstag
Die Zeitschrift wurde nach dem 2.Weltkrieg 1946 gegründet und 1993 neu konzipiert. Neben der "Theater heute" stellt sie die führende Zeitschrift für Politik und Theater in Deutschland dar. Sie zeigt die neuesten Entwicklungen des deutschsprachigen und internationalen Theaters, in Form von Debatten, Essays und Interviews auf. Sie beinhaltet Beiträge zur Kulturpolitik und Dokumentationen, veröffentlicht aktuelle Kritiken und druckt monatlich ein neues deutsches bzw. internationales Theaterstück ab.
Rückblick auf die Spielzeit 2005/2006
Das "Deutsch-Polnische Jahr 2005/2006 zu Ende
Es war ein gemeinsames Projekt beider Regierungen, mit dem die bilateralen Beziehungen gefestigt und vertieft werden sollten. Über ein Jahr - von Mai 2005 bis Mai 2006 - gab es zahlreiche Projekte und Veranstaltungen im Bereich Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die sich auf die nachbarschaftlichen Beziehungen konzentrierten. Im Kulturbereich gab es eine Kooperation zwischen der Schmidtstraße 12, der zweiten Spielstätte vom SchauspielFrankfurt und dem jungen Krakauer Theaterfestival Baz@rt. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit zeigte Baz@rt im November 2005 Inszenierungen von Armin Petras ("Der 8.Tag der Woche" von Marek Hlasko) und Andreas Kriegenburg ("Idioten" nach Lars von Trier). In Frankfurt war "Komponenty" von Malgorzata Owsiany in der Inszenierung von Michael Borczuch zu sehen.
Nobelpreis 2005 für Harold Pinter
Mit der Begründung, dass er "in seinen Dramen den Abgrund unter dem alltäglichen Geschwätz freilegt und in den geschlossenen Raum der Unterdrückung einbricht", wurde Harold Pinter am 13. Oktober 2005 der Nobelpreis für Literatur für das Jahr 2005 zuerkannt. Für die Literaturwelt war das wie 2004 bei Elfriede Jelinek eine Überraschung. Die Kommentare reichten von "Eine gute, richtige Entscheidung" (Marcel Reich-Ranicki) bis "Beleidigung für die Weltliteratur" (Denis Scheck).
Die Erfolgreichen!?!
39 Kritiker ernennen im Namen der Zeitschrift "Theater heute" die herausragensten Schauspieler, Inszenierungen, Theater etc.
Theater des Jahres
Deutsches Theater in Berlin, Leitung: Bernd Wilms
Münchner Kammerspiele, Leitung: Frank Baumbauer
Neue Bühne Senftenberg, Leitung: Sewan Latchinian
Schauspielhaus Hamburg, Leitung: Tom Stromberg
Inszenierung des Jahres
Stefan Puchers "Othello" am Schauspielhaus Hamburg
Dimiter Gotscheffs "Iwanow" an der Berliner Volksbühne
Für die Burgtheaterinszenierung der Handkeschen U-Bahn-Beschimpfung "Untertagsblues" wurde Friederike Heller zur Nachswuchsregisseurin erwählt.
Deutschsprachiges Theaterstück des Jahres
"Der Bus (Das Zeugnis einer Heiligen)" von Lukas Bärfuss
Für "Mein junges idiotisches Herz" wurde Anja Hilling Nachwuchsautorin 2005 erklärt.
Ausländisches Stück des Jahres
"The New Electric Ballroom", das Drei Schwestern Stück von Enda Walsh
Schauspieler des Jahres
Platz 1: Ulrich Matthes für den George in Jürgen Goschs Inszenierung "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" am Deutschen Theater in Berlin
Platz 2: Wolfram Koch für den Jago in Stefan Puchers Inszenierung "Othello" am Schauspielhaus Hamburg und für den Lebedew in Dimiter Gotscheffs Inszenierung "Iwanow" an der Berliner Volksbühne
Platz 3: Alexander Scheer in Stefan Puchers Inszenierung "Othello" am Schauspielhaus Hamburg
Schauspielerin des Jahres
Platz 1: Wiebke Puls in Andreas Kriegenburgs Inszenierung "Die Nibleungen" in den Münchner Kammerspielen
Platz 2: Corinna Harfouch in Jürgen Goschs Inszenierung "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" am Deutschen Theater in Berlin
Platz 3: Fritzi Haberlandt in Stephan Kimmigs Inszenierung "Der Bus (Das Zeugnis einer Heiligen)" am Thalia Theater Hamburg
Bühnenbildner/ -in des Jahres
Katrin Brack für "Iwanow" von Dimiter Gotscheff an der Berliner Volksbühne
Dimiter Gotscheff bleibt mit seiner Tschechow Inszenierung "Iwanow" der Überflieger der Spielzeit. Der 1943 in Bulgarien geborene Spezialist für Heiner Müller Texte, Dimiter Gotscheff erhielt am 21. Mai 2006 beim 43. Theatertreffen in Berlin den 3sat-Preis für seine groteske Komödie. Er zeigt eine Gesellschaft in Stagnation, ein nacktes Seelenstück ohne Geplauder und naturalistischen Birkenwald. Die Entfremdung und Vereinsamung des modernen Menschen wird erbarmungslos präsentiert.
Zum Abschluss des Theatertreffens der deutschsprachigen Bühnen wurde die Hausregisseurin des Wiener Burgtheaters, Andrea Breth, mit dem Theaterpreis ausgezeichnet. "Breth gilt als Ausnahmeregisseurin. Das Besondere ihres Stils zeigt sich vor allem in der Konzentration auf die philosophischen Tiefen der von ihr inszenierten Stücke und in der Erarbeitung reicher darstellerischer Möglichkeiten." (ZDF-Theaterkanal)
Jubileen - Schiller, Mozart, Brecht und Co.
Nur 46 Jahre genügten ihm für seine Karriere als Dramatiker, Lyriker und Historiker, die ihm Dichterlorbeer, Standesadel und - als Klassiker - unsterblich machten. Friedrich Schiller stand auf dem Spielplänen in dieser Spielzeit ganz oben. Vor 200 Jahren, am 9. Mai 1805 starb er in Weimar. Das sind 200 Jahre Wirkungsgeschichte, die in dieser Spielzeit überprüft, überdacht und ein neues Verhältnis zu Schiller konstituiert haben.
Das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Zahlreiche Opern und Festivals stellen ihn in den Mittelpunkt ihres diesjähriges Programms. Mozart Musik ist die meistgespielte klassische Musik. Er schuf in seiner Musik eine einmalige Verbindung des scheinbar Leichten, Eingängigen, mit dem musikalisch Schwierigen und Anspruchsvollen.
Als Begründer des Epischen Theaters bzz. des dialektischen Theaters hat Bertolt Brecht sich einen interationalen Ruf geschaffen. Am 14. August 1956 starb er an einem Herzinfakt in Berlin. Am 12. August eröffnet das Berliner Ensemble unter der Leitung von Claus Peymann das BRECHT FEST. Drei Wochen wird der deutsche Dichter und Dramatiker, der vor 50 Jahren starb, gefeiert. Im Mittelpunkt stehen 16 Gastspiele von Brecht-Inszenierungen aus Budapest, Nizza, Montpellier, Barcelona, Tokio, Florenz, Zagreb, Oberhausen, Hamburg, Melchingen und Dessau, die einen Einblick in die internationale, zeitgenössische Brecht-Rezeption geben.
Sommerpause? - Die erste Theatersport-Weltmeisterschaft für alle Freunde des schnellen, spontanen Spiels
Erstmals findet deshalb parallel zur Fußball-WM eine Theatersport-WM statt. Schnelligkeit, Improvisationsfreude und Teamgeist verbinden Fußball und Theatersport. Zwei Teams improvisieren Szenen und Songs im Wettstreit, ohne vorgefertigten Text, ohne Absprache, ohne Regieanweisungen. Die Vorschläge für das Geschehen auf der Bühne kommen aus dem Publikum, das per Abstimmung den Sieger des Abends kührt. Ein Moderator führt durch das Programm, ein Musiker begleitet die Akteure und ein Schiedsrichter überwacht die Einhaltung der Regeln.
Vom 26. Juni bis zum 7. Juli 2006, parallel zur FIFA WM 2006, treffen 15 Theatersport-Nationalteams aus allen fünf Erdteilen aufeinander, um sich gemeinsam mit dem Gastgeber Deutschland in der Kunst des Improvisierens zu messen.
Nach der Eröffnungsveranstaltung in München tragen vier 4er-Gruppen in elf deutschen Städten und Regionen eine sechstägige Vorrunde mit Hin- und Rückspielen aus. Ab dem 3. Juli 2006 finden die Viertel- und Halbfinalpartien statt, im Finale wird dann in Berlin der Theatersport-Weltmeister ermittelt.
TERMINE
26.06.2006 Eröffnung im Münchner Volkstheater
26.06.2006 - 07.07.2006 Berlin, Bremen, Dresden, Göttingen, Halle, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg sowie in den Regionen Nürnberg, Rhein-Neckar und Ruhrgebiet
07.07.2005 Finale im Theater am Kurfürstendamm Berlin
08.07.2006 Lange Nacht des Theatersports im Shake Berlin
Ausblick auf die Spielzeit 2006/2007
Deutsch-Ungarisches Jahr 2006/2007 - Bipolar
Bipolar wurde als Teil der Schwerpunktförderung "Mittel- und Osteuropa" der Kulturstiftung des Bundes entwickelt und steht in der Folge des deutsch- polnischen Kulturprogramms von "Büro Kopernikus".
Zwischen Ungarn und Deutschland gibt es zwar schon einen beachtlichen kulturellen Austausch, doch geht es dabei vorwiegend um Präsentationen der jeweils eigenen Kunst und Kultur. Es werden ausgewählte Projekte in zeitgenössischer Kunst und Kultur sowie zivilgesellschaftliches Engagement in der Kultur gefördert, die zwei Organisationen - eine aus Ungarn und eine aus Deutschland – gemeinsam verwirklichen wollen.
Leitungswechsel/ Fusionen zum Spielzeitwechsel
Berlin - Maxim Gorki Theater ab 2006: Intendant Armin Petras, Chefdramaturgin Andrea Koschwitz.
Bremen - Bremer Theater ab 2007: Generalintendant Hans-Joachim Frey.
Düsseldorf - Schauspielhaus ab 2006: Generalintendantin Amélie Niermeyer, Oberspielleiter Stephan Rottkamp.
Freiburg - Theater Freiburg ab 2006: Intendantin Barbara Mundel. Kurator des Tanztheaters Freiburg/Heidelberg: Joachim Schloemer.
Graz - Schauspiel ab 2006: Intendantin Anna Badora.
Leitung des Steirischen Herbst ab 2006: Veronika Kaup-Hasler.
Hannover - Staatsoper ab 2006: Intendant Michael Klügl, GMD Wolfgang Bozic, Ballettdirektor Jörg Mannes
Hildesheim - Das Stadttheater wird bis September 2007 mit der Landesbühne Hannover zum "Theater für Niedersachsen" fusioniert. 2006/2007 Interimsdirektion: Matthias Almstedt, Werner Seitzer, Barbara Ellenberger.
Ab 2007: Intendant Jörg Gade.
Konstanz - Stadttheater ab 2006: Intendant Christoph Nix.
München - Bayerische Staatsoper ab 2006: GMD Kent Nagano, Intendant ab 2008: Klaus Bachler.
München - Staatstheater am Gärtnerplatz ab 2007: Intendant Ulrich Peters. Ballettdirektor Henning Paar.
Salzburg - Festspiele: Ab Herbst 2006 Intendant Jürgen Flimm, Schauspieldirektor Thomas Oberender, Konzertdirektor Markus Hinterhäuser.
Stuttgart - Staatsoper ab 2006: Intendant Albrecht Puhlmann. GMD ab 2007 Manfred Honeck.
Schließung - Sanierung - Wiedereröffnung
Berlin - Admiralspalast - Wiedereröffnung am 11. August 2006
Das geschichtsträchtige Gebäude wird nach umfangreicher denkmalgerechter Sanierung und Modernisierung am 11. August 2006 wiedereröffnet mit der Premiere der "Dreigroschenoper" unter der Regie von Klaus Maria Brandauer. In Anknüpfung an die 1920er Jahre wird der Admiralspalast wieder Unterhaltungs-, Vergnügungs- und Kulturzentrum sein, das ein Programm von der Hochkultur bis zur Clubszene in ihrer Vielschichtigkeit bietet. Neben dem grossen Admiralspalast Theater, dem Admiralspalast Studio, dem Admiralspalast Club und dem Konzert- und Galerieraum Admiralspalast Foyer 101 wird das Admiralspalast Grand Café und sogar das Admiralsbad, für das die hauseigene Solequelle reaktiviert wird, wieder in Betrieb genommen.
Berlin - Deutsche Oper - Sanierung
Augrund dringend notwendiger Umbaumassnahmen im Bereich der Unterbühne endete die Spielzeit schon am 30. April 2006. Die erste Premiere in der neuen Spielzeit 2006/2007 findet am 15. Oktober 2006 statt. Kirsten Harms inszeniert "Germania - Dramma lirico" in einem Prolog, zwei Akten und einem Nachspiel von Alberto Franchetti
Berlin - Volksbühne/ Prater - Sanierung bis Ende 2006
Die 24. Produktion des deutsch-britischen Theaterkollektivs Gob Squad "ME THE MONSTER" ist am 1. Juni 2006 die vorerst letzte Premiere im Prater, der zweiten Spielstätte der Volksbühne Berlin. Am 5. Juli 2006 wird der Spielort geschlossen und bis Ende 2006 saniert.
Darmstadt - Staatstheater Darmstadt - Wiedereröffnung
Nach zwei Jahren Bauzeit wird mit der Spielzeit 2006/2007 das Große Haus des Staatstheaters wieder in Betrieb genommen. Mit der Wiedereröffnung feiert das Theater in Darmstadt seine 175. Spielzeit. Aus diesem Anlass steht ein außergewöhnlicher Doppelabend auf dem Programm, dessen Stücke sich ganz unterschiedlich und dabei auf frappierend ähnliche Weise mit der Künstlerthematik, der Zurückweisung des Schaffens und der eigenen Person auseinandersetzen und die Beziehung von Kunst und Leben in ihren Mittelpunkt rücken.// Janác(eks Werk Schicksal und Berlioz’ Monodram Lélio oder Die Rueckkehr ins Leben.
Theater der Welt 2008 in Halle/ Saale
Die nächste Station des renommierten Festivals ist Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt. Sie ist nicht nur die Stadt Händels und mit Künstlern wie Peter Konwitschny verbunden, Halle hat in den vergangenen Jahren einen außerordentlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Umbruch erlebt. Durch Projekte wie "Hotel Neustadt" und in Verbindung mit der Biografie Einar Schleefs hat Halle überregional als Ort zeitgenössischer Kunst auf sich aufmerksam gemacht.
Essen wird Kulturhauptastadt 2010
„Die Entscheidung für Essen zeigt, wie wichtig es ist, dass Städte in die Kultur investieren“, so Rolf Bolwin, Direktor des Bühnenvereins. „Dem Ruhrgebiet ist eine großartige Umstrukturierung von einer Industrie- in eine Kulturlandschaft gelungen.“ Das Ruhrgebiet, für das die Stadt Essen stellvertretend ins Rennen um die Kulturhauptstadt gegangen war, ist einer der bedeutendsten kulturellen Ballungsräume weltweit. In keiner Region dieser Größenordnung gibt es so viele Theater und Orchester wie im Ruhrgebiet.
Rezensionen
Ob mir die Inszenierung des "Faust" gefällt? So fragen Sie sich vielleicht auch, bevor Sie eine Entscheidung für Ihren nächsten Theaterabend fällen.
Presseberichte und Rezensionen können Ihnen helfen, eine Inszenierung zu beurteilen. Auch wenn Sie vielleicht zu einer anderen Einschätzung kommen, kann der Vergleich spannend und anregend sein.
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Bei Rückfragen steht Ihnen das Team des Theaterportals gerne zur Verfügung.
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