Verfasst am: Fr Jun 01, 2007 4:30 am Titel: foodwatch deckt auf: Giftiges Dioxin im Fisch!
Hallo und Guten Tag liebe foodwatch-Interessierte,
Dorschleber gilt als gesunde Delikatesse und schmackhafter Brotbelag. Doch aktuelle Tests von foodwatch haben ergeben: Viele Produkte sind weit über dem von der Europäischen Union (EU) festgelegten Grenzwert mit Dioxin und dioxinähnlichen PCB belastet. Diese Schadstoffe können Krebs auslösen und das Erbgut verändern. Beim Verzehr nimmt der Verbraucher einen der gefährlichsten Giftstoffe überhaupt zu sich.
Spätestens seit Juni 2006 wissen deutsche Behörden von der Belastung der Dorschleber-Produkte mit den giftigen Substanzen. Dennoch sind die belasteten Fischkonserven weiter im Handel erhältlich. Das ist ein Skandal. foodwatch fordert den sofortigen Rückruf von unzulässig hoch belasteten Produkten. Die Gesundheit der Verbraucher darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.
Antworten auf allgemeine Fragen zu Dioxin sowie umfangreiche Informationen zu den Grenzwerten, der Belastung in Fisch und den Testergebnissen von foodwatch finden Sie im Internet unter
http://tinyurl.com/2bzjgw
AKTUELLER MEDIENTIPP
Heute, 30.05.2007 19:00 Uhr, foodwatch und die Dioxinbelastung von Dorschleber voraussichtlich in den "heute"-Nachrichten des ZDF. Mit einem Statement von Matthias Wolfschmidt, dem stellvertretenden Geschäftsführer von foodwatch. Ein ausführlicher Beitrag zu den Recherchen von foodwatch wurde bereits im ZDF-Nachrichtenmagazin "heute in deutschland" am 30.05.2007 um 14:00 Uhr gesendet. Im Internet zum Ansehen unter
http://tinyurl.com/24a7te
DICKMACHER UND NÄHRWERTKENNZEICHNUNG
Die Ankündigung einiger Lebensmittelkonzerne, die Nährwerte ihrer Produkte künftig auf der Verpackung zu kennzeichnen, hat in vielen Medien für Schlagzeilen gesorgt. foodwatch bezweifelt, dass es den Herstellern dabei um die Vergleichbarkeit der Produkte geht. Denn ein Ampelsystem, das die Qualität der Nährwerte auf einen Blick verständlich mit Farben signalisiert, will die Industrie verhindern.
foodwatch-Kampagnenleiter Matthias Wolfschmidt wird in vielen Medien (zum Beispiel bei Spiegel Online, stern.de, zdf.de und im Handelsblatt) zitiert, er spricht von einer "Vorwärtsverteidigungsstrategie" der Konzerne. Zum Weiterlesen hier eine kleine Auswahl an wichtigen Artikeln, die im Internet verfügbar sind:
Frankfurter Rundschau(30.05.2007)
"Der Zuckergehalt wird abnehmen. Matthias Wolfschmidt von foodwatch über die Kennzeichnung von Lebensmitteln und die Folgen für den Nährwert."
http://tinyurl.com/2xwr32
Berliner Zeitung (29.05.2007)
"Wissen, wie viel man isst. Versteckte Dickmacher - Lebensmittelkonzerne wollen ihre Produkte künftig gut sichtbar auf der Vorderseite kennzeichnen."
http://tinyurl.com/2x79zu
Netzeitung (29.05.2007)
"Kennzeichnung für Essen nur Trick der Hersteller. Dass die Nahrungsmittel-Industrie den Nährwert von Lebensmitteln kennzeichnen will, ist ein fauler Trick. Worum es der Industrie-Lobby tatsächlich geht" erklärt Matthias Wolfschmidt.
http://tinyurl.com/ywywq6
PESTIZIDE
Petition für weniger Pestizide: Immer wieder werden über den Grenzwerten liegende Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse bekannt. Die Ware wird verkauft, obwohl sie nichts in den Verkaufsregalen zu suchen hat. foodwatch fordert seit langem eine Kennzeichnungspflicht für die eingesetzten Pestizide einschließlich der zulässigen Rückstandshöchstwerte an den Verkaufsständen. Der Handel muss seiner Verantwortung für die Gesundheit seiner Kunden nachkommen. Im Deutschen Bundestag ist derzeit eine öffentliche Petition anhängig mit dem Ziel, die Zulassung und die Grenzwerte von Pestiziden zu verschärfen. Jeder Bürger kann die Petition einsehen und sie bis zum 13. Juni 2007 unterzeichnen unter
http://tinyurl.com/yolkma
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